Diese Schweizer feierten mit


Neonazis marschierten an Hitlers Geburtstag!

«Schild und Schwert» hiess der Aufmarsch in der sächsischen Provinz. Auch Eidgenossen nahmen an dem Neonazi-Festival teil. Quelle

Es war dieses Jahr einer ihrer grössten Aufmärsche in Deutschland: 1000 bis 1200 Rechtsextreme trafen sich im sächsischen Ostritz, direkt an der polnischen Grenze.

Das Datum war nicht zufällig gewählt: Die Neonazis feierten am Freitag vergangener Woche den Geburtstag von Adolf Hitler. Mehrere Teilnehmer des «Schild und Schwert»-Festivals waren in T-Shirts mit dem Aufdruck «I love HTLR» angereist, unter ihnen auch Nazi-Aktivisten aus der Schweiz wie der Oberwalliser S. G.*

Der 38-Jährige ist auf mehreren im Netz veröffentlichten Bildern aus Ostritz zu sehen. Der Aktivist des in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerks Blood & Honour (Blut und Ehre) ist kein Unbekannter: Seit er im Herbst 2005 in Gamsen VS ein Neonazi-Konzert mitorganisierte, ist S. G. in der Szene eine feste Grösse.

Antisemitische Gesänge und Hitlergrüsse

Weil bei dem Anlass im Wallis auch das antisemitische Blutlied gesungen wurde («Lasst die Messer flutschen in den Judenleib …») und mehrfach der Hitlergruss zu sehen war, wurde er als Hauptverantwortlicher des Konzerts 2009 verurteilt.

G.s Tattoostudio wird von Rechtsextremisten aus halb Europa frequentiert, sein Textilhandel bedruckt T-Shirts nach Wunsch – auch mit Logos und Symbolen der rechtsextremen Szene.

Als sich vor knapp zwei Jahren 5000 Neonazis im Toggenburg trafen, war G. gemäss Polizeiprotokoll für den Aufbau der Bühne verantwortlich. Welche Funktion er bei dem Treffen in Ostritz hatte, ist nicht bekannt. Klar ist nur: G. gehört inzwischen zum inneren Zirkel der Szene. Auf Fotos ist er mit dem Sänger Marko Gottschalk von der deutschen Rechtsrock-Band Oidoxie zu sehen, dem Hauptact des Festivals am Samstagabend. Der Band, deren Lieder in Deutschland teils verboten sind, wird eine Nähe zu gewalttätigen Streetfighting-Crews nachgesagt. Die fielen den Sicherheitsbehörden zuletzt dadurch auf, dass sie sich Waffen für den Kampf gegen Andersdenkende beschafften.

Schwyzer Bruderschaft

Der Verfassungsschutz Bremen befindet: «Die Gruppe ist krass menschenverachtend.»

Am Wochenende fielen in Ostritz erstmals Schweizer Teilnehmer mit Aufnähern der rechtsextremen Rockergruppe Brigade 8 auf, einer Bruderschaft aus dem Kanton Schwyz. Der achte Buchstabe im Alphabet ist H – wie Hitler. Bisher war die rechtsextreme Rockertruppe nur in Norddeutschland in Erscheinung getreten, unter anderem mit Ablegern in Schleswig-Holstein und Bremen.

Der bundesdeutsche Verfassungsschutz stufte die Gruppe 2012 als antisemitisch und «in krasser Weise menschenverachtend» ein. Aus diesem Grund wurde damals ein geplanter Anlass der Gruppe verboten. Nicht so in Ostritz: Hier sorgten Hunderte Polizisten für die Sicherheit der Neonazis – vor allem, weil eine Gegenkundgebung angesagt war. Beim Festival, das von Funktionären der rechtsextremen Partei NPD organisiert wurde, beschlagnahmte die Polizei zwar mehrere T-Shirts, die als verfassungswidrig gelten: Sie zeigen zwei gekreuzte Handgranaten, das Kennzeichen einer berüchtigten SS-Sturmbrigade im Zweiten Weltkrieg. Sonst blieb die Veranstaltung unbehelligt. Inzwischen leitete die Staatsanwaltschaft in Görlitz Ermittlungen ein.

Ist alles nicht Strafbar!!!

MKG

SchweizerKrieger

„Nordic Division“

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Rechtsrockfestival in Ostritz


1000 Rechtsextreme werden im sächsischen Ostritz zu einem Neonazi-Festival erwartet. Die Polizei rechnet mit einem Großeinsatz. Weil die Behörden eine „latent aggressive Grundstimmung“ erwarten, soll diese nicht unnötig mit Alkohol angeheizt werden. Quelle

Für das Neonazi-Festival im ostsächsischen Ostritz an diesem Wochenende gilt ein absolutes Alkoholverbot. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen wies eine Beschwerde des Veranstalters ab und bestätigte letztinstanzlich eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Dresden. In einem veröffentlichten Beschluss vom Vortag begründete der 3. Senat die Entscheidung damit, dass „von einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch beabsichtigten Alkoholkonsum bei der Veranstaltung auszugehen sei“.

 Zu dem Festival auf einem Privatgelände werden bis zu 1000 Rechtsextreme aus Deutschland, Polen und Tschechien erwartet. Nach Auffassung der OVG-Kammer liegt der Veranstaltung auch nach dem Inhalt der beabsichtigten Musikdarbietungen eine kämpferische Zielrichtung zugrunde.Es sei daher nicht fernliegend, dass bei den Teilnehmern von vornherein eine latent vorhandene aggressive Grundstimmung vorhanden sei, die durch die aufputschende Livemusik in Verbindung mit Alkoholkonsum deutlich gesteigert werde.Die Polizei erklärte, das Verbot strikt durchsetzen zu wollen. „Grundsätzlich unterliegen alle Versammlungen (auch Rockkonzert) in Ostritz diesem Verbot“, schrieb die Polizei auf Twitter. Die Beamten rechnen über das Wochenende mit einem Großeinsatz.Zwei Tage lang wollen sich Neonazis in dem Ort direkt an der Grenze zu Polen zu einem Festival unter dem Namen „Schild und Schwert“ treffen. Dort sollen unter anderem Bands der militanten Rechtsrockszene und NPD-Redner auftreten. Am Freitagnachmittag wollten Hunderte Gegendemonstranten gegen die Veranstaltung protestieren.Die Initiative „Rechts rockt nicht“ rief zur Gegenwehr gegen die Neonaziveranstaltung rund um den Geburtstag von Adolf Hitler auf. Parallel dazu sollte in Ostritz ein Friedensfest stattfinden, dessen Schirmherr Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ist.
Juristisch absolut korrekt und nicht verboten!!! 

Mit diesem Super-U-Boot hätten Nazis Südamerika erreicht


Die Fähigkeiten der neuen deutschen U-Boote vom Typ XXI versetzten die Royal Navy in Panik. Im Mai 1945 wollte „U 3523“ nach Norwegen fliehen. Jetzt wurde ihr Wrack im Skagerrak gefunden. Quelle

Ein deutscher Funkspruch, den die britische Abwehr im Oktober 1944 abfing, versetzte das Hauptquartier der Royal Navy in helle Aufregung. Darin erklärte Hitlers oberster Admiral Karl Dönitz seinen U-Boot-Kapitänen, er werde einen „neuen U-Boot-Krieg … gegen die Westmächte“ eröffnen. Die britische Führung wusste, dass dafür Boote des neuen, überlegenen Typs XXI bereitstanden. „Ihre hohe Unterwassergeschwindigkeit belastete uns mit drohenden Problemen und würde tatsächlich, wie es Dönitz voraussagte, den U-Boot-Krieg revolutioniert haben“, erklärte der englische Premier Winston Churchill im Rückblick.

Diese Boote waren „topmodern und ihrer Zeit weit voraus“, beschreibt der Direktor des Seekriegs-Museums Jütland, Gert Normann Andersen, seinen neuesten Fund. Im Skagerrak, etwa 18 Kilometer von Skagen entfernt, haben Taucher des Hauses „U 3523“ gefunden, eines der wenigen Boote vom Typ XXI, die am Ende des Zweiten Weltkriegs noch zum Einsatz kamen.

UNSPECIFIED - CIRCA 1900: Naval ships - German Kriegsmarine submarine type XXI, 1944. Illustrated cutaway view. (Photo By DEA PICTURE LIBRARY/De Agostini/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Getaucht bis nach Südamerika: Schnitt durch ein Boot vom Typ XXI

Quelle: De Agostini/Getty Images

Das Wrack liegt in 123 Metern Tiefe in einer sehr ungewöhnlichen Position: Der Bug habe sich in den Sand eingegraben, das Heck stehe 20 Meter über dem Grund. Das Boot sei etwa neun Seemeilen abseits der Stelle gefunden worden, die britische U-Boot-Jäger 1945 als Abschussort angegeben hätten, heißt es aus dem Museum, das auf das Aufspüren untergegangener Schiffe spezialisiert ist. Bislang wurden 450 Wracks aus allen Epochen in Nord- und Ostsee entdeckt, darunter neun deutsche und drei britische U-Boote.

 „Das ist ein ganz besonderes U-Boot. Es war das modernste U-Boot, das die Deutschen im Krieg gebaut haben“, sagt Andersen. Für Dönitz war es gar eine „Wunderwaffe“. Bei einer Länge von 76 Metern und einer Breite von 6,6 Metern verdrängten diese Boote getaucht 1800 Tonnen, konnten bis zu 300 Meter tief tauchen und erreichten über Wasser eine Geschwindigkeit von 18 Knoten.

Doch nicht ihre sechs Torpedorohre waren ihre gefährlichste Waffe, sondern ihre Elektromotoren. Mit starken Akkus ausgerüstet, konnten sie unter Wasser eine Geschwindigkeit von 16 Knoten erreichen. Ein Schnorchel machte es möglich, dass die Boote sogar unter Wasser laufen konnten, um dabei mithilfe der laufenden Dieselmotoren die Batterien aufzuladen. Bei Versuchen wurden Tauchfahrten von bis zu 70 Tagen erreicht.

Turm eines Typ-XXI-Bootes mit Hohentwiel-Antenne, Sehrohren und Schnorchelmast
Turm eines XXI-Bootes mit Antenne, Sehrohren und Schnorchelmast

Boote vom Typ XXI waren daher in der Lage, ständig unter Wasser zu operieren und sich ihren Opfern unentdeckt und mit hoher Geschwindigkeit zu nähern. Das war die „Revolution“, von der Churchill sprach und die nach dem Krieg dem U-Boot-Bau völlig neue Wege öffnete.

„U 3523“ halfen diese Innovationen dennoch wenig. Technische Probleme und der Mangel an Ersatzteilen in der Endphase des Krieges hatten die Ausbildung der 58 Mann starken Besatzung um Oberleutnant Willi Müller immer wieder verhindert. Im Januar 1945 gelang ihm der Durchbruch von Danzig nach Travemünde und weiter nach Kiel. Am 2. Mai verließ das Boot den Hafen Richtung Helsingör.Dort erreichte „U 3523“ ein letzter Befehl: Möglichst noch Norwegen zu erreichen oder das Boot gemäß des Befehls „Regenbogen“ zu versenken. Diesen Befehl zur Selbstversenkung hatte Dönitz in der Endphase des Krieges gegeben, aber am Abend des 4. Mai – nach der Unterzeichnung der Waffenruhe gegenüber der britischen Armee – zurückgenommen. Wie spätere Quellenfunde zeigen, stammt die erneute Bestätigung von „Regenbogen“ offenbar von hochrangigen Seeoffizieren, die sich damit über ihren Chef hinwegsetzten, wie der Marinehistoriker Werner Rahn in dem Standardwerk „Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg“ ausführt.

U 3008, nach Kriegsende im Portsmouth Naval Shipyard, Kittery, Maine
U 3008 vom Typ XXI nach Kriegsende im Portsmouth Naval Shipyard, Kittery (Maine)

Gemeinsam mit weiteren Booten versuchte „U 3523“, Norwegen zu erreichen. Am Mittag des 6. Mai wurde die Gruppe von einem britischen B-24-Liberator-Bomber entdeckt. Müller gelang es, rechtzeitig wegzutauchen und damit dem Angriff zu entgehen. Am Abend ortete erneut ein Liberator das Boot und belegte es mit Bomben. Diesmal zeugten eine breiter Ölfleck und Bootstrümmer davon, dass das Boot getroffen worden war. Damit gilt „U 3523“ als letztes direkt im Kampf versenktes deutsches U-Boot des Zweiten Weltkriegs.An den Booten der XXIer-Klasse, die über eine Reichweite von rund 29.000 Seemeilen verfügten, machte sich nach dem Krieg das Gerücht fest, hochrangige Nazis seien mit ihnen und wertvoller Fracht wie Gold und Gemälden in Richtung Südamerika geflüchtet. „Ob das auch das Ziel der letzten Fahrt dieses U-Bootes war, weiß niemand“, sagt Andersen. „Genauso wenig, ob das U-Boot Wertgegenstände oder Passagiere an Bord hatte, die nicht zur festen Besatzung von 58 Mann gehörten.“ Pläne, das U-Boot aus 123 Metern Tiefe zu heben, um diese Fragen zu beantworten, gibt es zunächst nicht. Neben „U 3523“ ist nur ein weiteres Boot vom Typ XXI erhalten: „U 2540 Wilhelm Bauer“ liegt als Museumsboot im Alten Hafen von Bremerhaven.

Die Stolzen Nationalsozialisten unter der Führung  von Adolf Hitler wahre auch da wegweisend  in er Technologie!!

Mit Hakenkreuz kostenlos in die Vorstellung


Wer kostenlos das Stück «Mein Kampf» sehen will, soll mit Hakenkreuz kommen – so wirbt das Theater in Konstanz (D) für die Aufführung an Hitlers Geburtstag. Theaterfreunde und die Jüdische Gemeinde sind schockiert.  Quelle

«Für eine Freikarte erklären Sie sich bereit, im Theatersaal ein Hakenkreuz-Symbol zu tragen. Die Symbole erhalten Sie vor der Vorstellung am Einlass zum Zuschauerraum», schreibt das Theater Konstanz auf seiner Homepage.Mit dieser Aktion wirbt es für das satirische Stück «Mein Kampf». Damit nicht genug: Denn die Premiere findet am 20. April statt – dem Geburtstag von Adolf Hitler. Regie führt der deutsche Satiriker Serdar Somuncu.Wer lieber eine Eintrittskarte kaufen möchte, bekommt übrigens einen Judenstern verpasst. Mit einem gelben Davidstern brandmarkten die Nazis im Dritten Reich Menschen, die nach den Nürnberger Rassengesetzen als Juden galten.Theaterfreunde und die Jüdische Gemeinde sind schockiert. «Die Geschmacklosigkeit hat Programm. Wir sind der Meinung, dass dieser bizarre Marketing-Gag nicht akzeptabel ist. Es gibt eine dritte Option: Man kann auch keine Theaterkarte kaufen», sagen Ruth Frenk und Heinz Freudenberger über die Aktion im Namen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und des Vereins für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zum «Südkurier».Auch der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) hält die Aktion für daneben, wie Generalsekretär Jonathan Kreutner zu BLICK sagt. «Wir stellen fest, dass es sich hierbei sehr eindeutig um eine provokative PR-Aktion handelt, deren Ausgestaltung wir als auffallend befremdlich empfinden.» Man sei mit dem Zentralrat der Juden und dem entsprechenden Landesverband in Kontakt.

Premiere bereits ausverkauft

Das Theater versteht die Aufregung nicht. Es sei kein Marketing-Gag. Mit Hakenkreuz und Davidstern solle nur gezeigt werden, «wie korrumpierbar und verführbar auch heute Menschen für den Faschismus sind», sagt Dramaturg Daniel Grünauer zur deutschen Zeitung «Südkurier».

Die Geschichte lebt, daran könnt ihr alle nichts ändern!!

Festival zum Hitler-Geburtstag – unter den Augen der Polizei


Die Polizei bereitet sich auf einen „der größten Einsätze in Ostsachsen der letzten Jahre“ vor: Am 20. April soll in Ostritz ein Neonazi-Rockfestival stattfinden. Über ein Vorgehen des Landratsamts dagegen ist nichts bekannt. Quelle

Die Kamera zoomt ins Veranstaltungszelt, die Menge ist in rötliches Licht gehüllt. Dann recken sich Dutzende Arme in die dicke Luft und zeigen mehrmals unverkennbar den Hitlergruß. Dazu erschallen „Heil“-Rufe. Diese Filmaufnahmen von einem Rechtsrockfestival im thüringischen Themar sorgten im Juli 2017 bundesweit für Empörung: Wie es sein kann, dass 6000 Neonazis unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit und den Augen der Polizei so offensichtlich ihre Verfassungsfeindlichkeit ausleben können?Acht Monate später steht das nächste große Rechtsrockfestival vor der Tür – nun in der sächsischen Kleinstadt Ostritz, südlich von Görlitz an der Neiße gelegen, im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Am 20. und 21. April wollen sich dort 750 Neonazis aus diesen drei Ländern zum „Schild und Schwert“-Festival versammeln. Das Datum ist zu symbolisch, um Zufall zu sein: Der 20. April ist das Geburtsdatum von Adolf Hitler.

Der Veranstalter, ein NPD-Mann aus Thüringen, bewirbt das Treffen als „ultimatives Politikfestival“. Im Landratsamt werde die Versammlungsanzeige geprüft, bestätigt eine Sprecherin. Im nächsten Schritt werde dann der Auflagenbescheid versandt. Zu den Inhalten könne sie nichts Genaues sagen. Nur, dass sich „bis zum Tag X“ immer wieder etwas ändern könne.

Wie im vorigen Jahr in Themar soll das Festival auf privatem Gelände stattfinden und Eintritt kosten – zwischen 15 und 45 Euro pro Besucher, heißt es auf der Website. Dafür soll es neben Musik auch Reden von NPD-Politikern wie deren ehemaligem Vorsitzenden Udo Voigt geben, außerdem eine Kampfsportschau.Das thüringische Landratsamt Hildburghausen, für Themar zuständig, scheiterte voriges Jahr mit dem Versuch, das damalige Rechtsrockfestival zu verbieten. Das Argument, die Versammlungsfreiheit werde für eine kommerzielle Veranstaltung genutzt, zog vor Gericht nicht. In diesem Jahr versucht man es mit einem anderen Argument: Die nächste, für Juni geplante Veranstaltung verstoße gegen den Umweltschutz. Es könnten mehrere streng geschützte Vogelarten bei der Aufzucht der Jungen erheblich gestört werden. Die Anmelder wehren sich mit einem Eilantrag vor Gericht gegen das Verbot.Ein ähnliches Vorgehen ist im sächsischen Ostritz nicht abzusehen; das Landratsamt möchte sich zu möglichen gerichtlichen Auseinandersetzungen nicht äußern. Die Polizei in Görlitz bereitet sich auf „einen der größten Polizeieinsätze in Ostsachsen der vergangenen Jahre“ vor. Neben sächsischen Beamten werden Hundertschaften der Bereitschaftspolizei auch aus anderen Bundesländern im Einsatz sein. Deswegen bat die Polizei den Deutschen Fußball-Bund (DFB) sogar, das zeitgleiche Drittligaspiel zwischen dem FSV Zwickau und dem Karlsruher SC zu verschieben.

Die Polizei sieht ihren Auftrag darin, „einen möglichst störungsfreien Verlauf aller nicht verbotenen Versammlungen oder Veranstaltungen zu gewährleisten“ und für die öffentliche Sicherheit in und um Ostritz zu sorgen. Sollten Informationen über Auflagenverstöße oder Straftaten vorliegen, bestünde ein Strafverfolgungszwang, erklärt eine Polizeisprecherin. Ob und wie die Polizei das Geschehen auf dem privaten Veranstaltungsgelände dokumentieren wird, darüber schweigt sie aus einsatztaktischen Gründen.

Nazi-Gegner planen Gegenveranstaltung

Als sich die Filmaufnahmen von den Hitlergrüßen in Themar im vorigen Sommer verbreiteten, bat die zuständige Polizeidirektion Social-Media-Nutzer um Zusendung von Bildmaterial. Die Ermittlungen laufen noch. Insgesamt bearbeitet der Staatsschutz im Zusammenhang mit Themar 40 Verfahren. Der Großteil ist laut Staatsanwaltschaft Meiningen abgeschlossen. Gegen die Veranstalter werde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz noch ermittelt.

Erst Ende 2017 landeten die ersten Verfahren beim zuständigen Amtsgericht Hildburghausen, wo zwei Richter die Fälle abarbeiten. Dort müssen sich demnächst die Sänger zweier Bands vor Gericht verantworten. Ein Beschuldigter legte Widerspruch gegen einen Strafbefehl wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Gegen einen weiteren wurde Anklage wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung erhoben. Um den gleichen Straftatbestand geht es bei den noch laufenden Ermittlungen gegen Die Lunikoff Verschwörung. Die Band gilt als eine der bekanntesten Musikgruppen der Szene und soll auch in Ostritz auftreten.

Rechtsradikale Konzerte gelten als Einstiegsdroge

Die Anzahl rechtradikaler Konzerte nimmt zu. Das zeigen Daten des Verfassungschutzes. Da sich die Musikveranstaltungen auf die Versammlungsfreiheit berufen, sind die Städte meistens

In der 2400-Einwohner-Stadt regt sich Widerstand gegen das Schaulaufen der rechtsradikalen Szene. In einer Erklärung sprachen sich am Freitag 40 Bürgermeister gegen das Treffen aus. Dort heißt es: „Wer Menschenrechte infrage stellt, Bezüge zu einem verbrecherischen System herstellt, wer Demokratie und Pluralismus bekämpft – der ist hier nicht willkommen, dem soll unsere Region kein Zuhause werden.“

Ein Bündnis örtlicher Akteure wie des Landkreises Görlitz, des Jugendrings Oberlausitz, aber auch vieler kleiner Cafés, Bands und Initiativen hat ein Friedensfest organisiert. Parallel zum Neonazi-Festival soll es eine Menschenkette, Redebeiträge und Musik geben. Als Schirmherr tritt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) auf. Und die Initiative Rechts rockt nicht!, ein Bündnis antifaschistischer Gruppen und Personen aus der Region, kündigt eine „hör- und sichtbare Antwort“ auf die Neonazi-Veranstaltung an.Sollte das „Schild und Schwert“-Festival die Auflagen der Versammlungsbehörde erfüllen und also stattfinden, dürfte es der Auftakt einer ganzen Reihe solcher Veranstaltungen sein. Die Organisatoren kündigten bereits einen zweiten Termin für November dieses Jahres an.

Ja das ist nicht verboten den die Geschichte lebt. Die  Polizei kan ruhig dabei sein ist kein Problem, wie damals bei uns in der Schweiz, wo 6000 Kameraden kamen und alles verlief ruhig! 

Bürgermeister lehnen Neonazi-Fest ab


Zwei Wochen vor einem geplanten Rechtsrock-Festival formiert sich im Osten Sachsens ungewöhnlicher Widerstand: Eine Bündnis von Bürgermeistern der Region ruft dazu auf, sich „Verfassungsfeinden“ entgegenzustellen. Das Festival soll an Hitlers Geburtstag beginnen.Quelle

Ein im ostsächsischen Ostritz geplantes Neonazi-Festival stößt in der Region auf breite Ablehnung. In einem öffentlichen Aufruf wandte sich eine breite Allianz aus 40 Bürgermeistern gegen das am 20. April – Hitlers Geburtstag – beginnende Treffen. Im Vorjahr hatte eine ähnliche Veranstaltung im thüringischen Ort Themar bundesweit für Aufsehen gesorgt.Dadurch sei „viel Misstrauen“ entstanden, heißt es weiter. Es gebe zudem „berechtigten Ärger und Kritik am Handeln öffentlicher Einrichtungen und Behörden“, räumen die Stadt- und Gemeindevertreter ein. Doch vor diesem Hintergrund dürften die Ziele der friedlichen Revolution von 1989 nicht vergessen werden: „Es ging um nicht weniger als die Wiederherstellung der Menschenrechte für unsere Bevölkerung.“

Dazu gehören „selbstverständlich“ auch Reisefreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht zur Wahl des Wohnorts sowie das Recht, selbstverantwortlich zu wirtschaften.Zu dem Festival auf einem Privatgrundstück in Ostritz werden rund 800 Teilnehmer erwartet. Parallel dazu hat die NPD in der knapp 2400 Einwohner zählenden Stadt an der deutsch-polnischen Grenze eine Großveranstaltung angemeldet. Parallel dazu soll das Ostritzer Friedensfest stattfinden.

Die Geschichte Lebt, mit oder ohne Konzert!